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Admiralty Colours – Spezialfarben für...

Admiralty Colours

Admiralty Colours – historische Schiffsfarben von Caldercraft

Mit Admiralty Colours bietet Caldercraft, eine Marke des britischen Unternehmens JoTiKa, eine Farbserie für historische Segelschiffsmodelle an. Die Farbtöne orientieren sich nach Herstellerangaben an der Farbgestaltung britischer Kriegsschiffe des 17. bis 19. Jahrhunderts und an der in Portsmouth erhaltenen HMS Victory. In unserem Schiffsmodelle-Shop finden Sie wasserbasierte Acrylfarben, eine Metallgrundierung und zusammengestellte Farbsets.

Ob Sie ein Schanzkleid rot ausmalen, die Rumpfstreifen einer Fregatte gestalten oder kleinste Metallbeschläge grundieren: Entscheidend ist, dass Farbton, Untergrund und Oberflächenwirkung zueinander passen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl einzelner Töne und der benötigten Farbmenge.

Schwarz ist nicht gleich Schwarz: Rumpfholz und Eisenbeschläge

Das Dull Black ist für Rümpfe und allgemeine Beschläge vorgesehen. Obwohl es im Shop als „Matt schwarz“ geführt wird, beschreibt der Hersteller seine Oberfläche als leicht seidenmatt. Metall schwarz (Matt Metal Black) ist dagegen für Eisenarbeiten wie Anker, Geschütze und Beschläge vorgesehen und besitzt einen matteren Charakter. Gerade bei historischen Schiffen verhindert diese Unterscheidung, dass alle schwarzen Bauteile gleich wirken.

Ocker, Weiß und Zierfarben gezielt einsetzen

Gelb Ocker (Yellow Ochre) gehört zu den charakteristischen Farbtönen der britischen Segelkriegsschiffe. Zusammen mit Schwarz lassen sich damit typische Rumpfpartien gestalten. Rot Ocker eignet sich unter anderem für Innenseiten von Schanzkleidern und Beschläge. Matt White ist für deckende weiße Flächen und Verzierungen gedacht; Dull White ist laut Hersteller besonders für einen unregelmäßigen Weißanstrich beziehungsweise Whitewash-Effekte geeignet. Französisch Blau, Olivegrün und Nussbaum Braun ergänzen die Palette für Schmuckbereiche, Beiboote und Details.

Bei der Kupferfarbe ist die Materialwirkung besonders wichtig: Laut Hersteller enthält sie echte Kupferpartikel. Die Oberfläche kann dadurch im Lauf der Zeit anlaufen. Wer den ursprünglichen Farbton erhalten möchte, sollte eine geeignete Schutzlackierung zunächst auf einem Probestück auf Verträglichkeit testen. Die Farbe ersetzt keine echten Kupferplatten, kann aber zum farblichen Ausbessern oder Nachbilden einzelner Details dienen.

Metallteile zuerst vorbereiten: Grundierung statt Direktanstrich

Ätzteile aus Messing und Metallguss benötigen eine saubere, fettfreie Oberfläche. Die Admiralty-Metallgrundierung wurde laut Hersteller speziell für solche Modellbaubeschläge entwickelt. Nach dem Entgraten, Reinigen und vollständigen Trocknen der Grundierung lässt sich die Deckfarbe gleichmäßiger auftragen. Bei glatten Kunststoffteilen und anderen Materialien empfiehlt sich ein Probeanstrich; eine universelle Haftung ohne Vorbehandlung sollte nicht vorausgesetzt werden.

Farbsets für HMS Victory, Bounty und Endeavour

Das Farbenset HMS Victory enthält laut Artikelbeschreibung 14 Fläschchen; mehrere davon sind Schwarz und Gelb Ocker, weil diese Farben bei der vorgesehenen Lackierung in größerer Menge benötigt werden. Für die Bounty werden sieben Fläschchen angeboten, für die Endeavour neun. Solche Sets erleichtern die Zusammenstellung eines Grundsortiments. Ob sie für Ihren Maßstab, individuelle Farbanpassungen und mehrere Anstriche ausreichen, hängt vom Modell und der Verarbeitung ab.

Mit Pinsel oder Airbrush: Verarbeitung und Oberflächenbild

Die wasserbasierten Acrylfarben eignen sich insbesondere für den Pinselauftrag auf kleinen Flächen und Bauteilen. Für die Airbrush müssen sie gegebenenfalls passend verdünnt werden; das ist nicht mit einer fertig spritzfähigen Mischung gleichzusetzen. Vor dem Farbauftrag sollten Holzoberflächen geschliffen und bei Bedarf gegen das Aufrichten der Holzfasern versiegelt werden. Tragen Sie dünne Schichten auf, lassen Sie diese ausreichend trocknen und prüfen Sie die Verträglichkeit von Grundierung, Farbe und Klarlack auf einem Musterstück.

In nachvollziehbaren Schiffsmodellbau-Berichten wird die Farbserie unter anderem bei historischen Segelschiffen verwendet. Einzelne Modellbauer berichten von guten Ergebnissen mit Pinsel und Airbrush, betonen beim Airbrush-Einsatz aber die notwendige Verdünnung. Auch die Wahl des Ockertons bleibt eine Frage des dargestellten Bauzustands: Eine als historisch passend angebotene Farbe ist nicht automatisch für jede Epoche und jede Rekonstruktion verbindlich.

Individuelle Beratung zur Lackierung Ihres Schiffsmodells

Wir helfen Ihnen, eine passende Farbpalette aus Admiralty Colours Einzelfarben und gegebenenfalls einem Modell-Farbset zusammenzustellen. Dabei berücksichtigen wir das Vorbild, den vorgesehenen Bauzustand, die zu beschichtenden Materialien und die Arbeitsweise mit Pinsel oder Airbrush. Auch bei der Auswahl von Grundierung, Maskierband, Pinseln, Schleifmitteln und Klarlack beraten wir Sie passend zu Ihrem Schiffsmodell. Für fahrfähige Schiffe stimmen wir auf Wunsch zusätzlich die Anforderungen an Oberflächen und RC-Einbauten mit Ihnen ab.



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